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Antiochien, eine Kirche für alle

Eindrücke zum Donnerstagtreff am 14. März 2024

von Ignaz Reisenbichler


Erzpriester Nikola Wahteh präsentiert mit drei Mitgliedern seiner Wiener Gemeinde St. Petrus und Paulus (Fünfhauserstraße 25 im 15. Bezirk) die christliche Kirche Antiochien und die Gemeindearbeit in seiner Wiener Gemeinde.


Antiochia, am Orontes gelegen, war eine von 16 Städten des Altertums mit diesem Namen und als damalige Hauptstadt der römischen Provinz Syrien die wichtigste. Die Gemeinde wird von Petrus und Paulus gegründet. Sie ist Ausgangspunkt der ersten Missionsreise von Paulus und Barnabas, von der Apostelgeschichte 13 und 14 berichtet. Sie ist nach der Jerusalemer Gemeinde die zweitälteste christliche Gemeinde und bewahrt ihre apostolische Sukzession bis heute. Apostelgeschichte 11,26 zufolge werden die Jünger Jesu in der Gemeinde Antiochia erstmals Christen genannt.

Nikola Wahleh gibt einleitend seiner Freude Ausdruck, dass seine Kirche erstmals von einer römisch-katholischen Gruppe eingeladen wurde, einen Abend zu gestalten. Diese geschwisterliche Einheit prägt die Atmosphäre des Abends.


Er beginnt seinen Vortrag mit einem gemeinsamen Vater unser aller Anwesenden und bringt einige Daten zum Patriarchat Antiochien und seiner großen historischen Bedeutung. Antiochia mit seiner wechselvollen Geschichte, heute Antakya, kommt 1938 zur Türkei. Damaskus ist der endgültige Sitz des Patriarchates und erinnert an die syrische Vergangenheit.


Eine hervorragende mediale Gestaltung und liturgische Gesangseinlagen ließ den Vortrag sehr lebendig werden. Große Beachtung findet die Mitgestaltung durch die drei Gemeindemitglieder,


Ausführlich befassen sich der Vortrag, die gestellten Fragen und die Gespräche bei der anschließenden Agape mit der Pfarrarbeit der Wiener Gemeinde (drei weitere Gemeinden bestehen in Linz, Salzburg und Innsbruck). Imponierend ist die Kinder und Ju8gendarbeit der Gemeinde St. Peter und Paulus. Allerdings hat sie dafür nicht ausreichende Raummöglichkeiten. Es wäre daher wichtig, dass Geschwisterkirchen helfen und Räume zur Verfügung stellen.


Freundschaftliche Gespräche bei der Agape runden den gelungenen und eindrucksvollen Abend für die 15 Teilnehmer ab, Die Veranstaltung unterstreicht in Ablauf und Gestaltung das Motto „Antiochien, eine Kirche für alle“. Es wird bei einigen Teilnehmern der Wunsch laut, einmal an einem Gottesdienst in der Fünfhauserstraße teilzunehmen.

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