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Gedenken an die Vereinssynagoge des Tempelvereins Simmering

Einstimmung in den Tag des Judentums 2024 im Stephanisaal, Stephansplatz 3, 1010 Wien




Frau Dr. Lutter (Vernetzte Ökumene Wien) informierte, dass sie auf Anregung von Pfarrer i.R. Dr. Norbert Rodt vor 10 Jahren mit Heinrich Bica mit der Veranstaltungsreihe begonnen hat, vieles erreicht wurde und sie sich leider aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen muss und Dr. Heinrich Bica es weiterführen wird.

Die Eröffnung erfolgte durch Univ. Prof i.R. Dr. Rudolf Prokschi. Der Generalsekretär der IKG Benjamin Nägele wies auf die aktuell angespannte Stimmung und schwierige Lage besonders in den Schulen für Jüdinnen und Juden hin. Der Vertreter des Bezirksvorstehers des 11. Bezirkes Thomas Steinhardt informierte über Aktivitäten zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge. Dr. Pierre Genee zeigte neben der kleinen Synagoge in Simmering (Architekt Jakob Gartner) bedeutende andere Tempel und auch Zeremonienhallen am Zentralfriedhof, die großteils zerstört wurden.

Pfarrerin Anna Kampl (evangelisch A.B.) erinnerte an die Bedeutung des Gedenkens vor Ort und der Umkehr. Univ. Prof i.R. Martin Jäggle, der auch durch den Abend führte, bedauerte dass die Veranstaltung nicht in Simmering stattfinden kann und verwies auf erreichte Veränderungen bei antisemitischen Darstellungen in Kirchen und erläuterte die große Bedeutung der Synagogen als Zentrum des jüdischen Lebens und die besondere Dramatik ihrer Zerstörung.

Ein ausführliches Bekenntnis zu den jüdischen Wurzeln des Christentums folgte.

Wie immer ein Höhepunkt, das Totengebet vorgetragen durch Oberkantor Shmuel Barzilei.

Friedensbitten und ein Gebet schlossen den von der Gruppe Mazeltov musikalisch betreuten Abend ab.


17.01.2024 Hermann Dorninger

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